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Die Generierung von E-Mail-Adressen steht für viele Online-Marketing Verantwortliche weit oben auf der Agenda. Dabei kommen nicht selten fragwürdige Methoden wie Gewinnspiele mit 150 Coregistrierungs-Partnern zum Einsatz – sinkende KPIs, höhere Beschwerderaten und eine schlechtere Deliverability sind die natürlichen Folgen.

Eine wesentlich effizientiere und effektivere Möglichkeit ist die Erschließung der vorhandenen Reichweitenpotenziale. So informieren viele Unternehmen ihre Facebook-Fans etwa regelmäßig über neue Angebote und lustige Tierfotos, vergessen dabei aber auf ihren Newsletter hinzuweisen. In diesem Posting erfahren Sie, wie Sie Facebook, Twitter und Youtube für die E-Mail-Adressgewinnung nutzen können.

Bei aller Social Media Euphorie haben viele Unternehmen in der Vergangenheit einen zentralen Aspekt übersehen: Die Reichweite, die ich auf Facebook aufbaue, gehört mir nicht. Wenn Facebook die Spielregeln ändert (beziehungsweise den Newsfeed Algorithmus), habe ich plötzlich meine Reichweite verloren. Wenn Facebook bei den Nutzern an Attraktivität verliert, habe ich plötzlich meine Reichweite verloren.

Über diesen Aspekt diskutiere ich seit Jahren intensiv mit Kunden und ich versuche in Seminaren und Vorträgen immer wieder darauf hinzuweisen. Und so musste ich doch etwas über das Interview schmunzeln, das Nestlés Mediachefin Tina Beuchler der “Lebensmittel Zeitung” gegeben hat.

In dem Interview kritisiert Beuchler den organischen Reichweitenverlust (siehe: Facebook: Reichweite von Marken sinkt) auf dem sozialen Netzwerk:

Jeder fünfte deutsche Internetnutzer (21 Prozent) ruft seine E-Mails mittlerweile mit einem Smartphone ab. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um immerhin 6 Prozentpunkte. In Großbritannien und Italien liegt der Anteil sogar bei 37 bzw. 29 Prozent. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „European E-Mail Marketing Consumer Report 2011“ von ContactLab.

Die Analyse von ContactLab liefert interessante Einblicke in die E-Mail-Nutzung in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien. Die Verbraucher-Studie beleuchtet Themen wie die Typologie der E-Mails, die Art und Anzahl von Postfächern und Newsletter-Abonnements, Präferenzen bei Endgeräten und Abrufwegen, die Nutzung anderer Kommunikationskanäle sowie das Verhalten und die Einstellung zum Online-Shopping. Der Report mit den vollständigen Ergebnissen kann kostenlos heruntergeladen werden.

Newsletter werden mit Freunden geteilt

Eine weitere Erkenntnis: Auch E-Mail-Marketer müssen sich mit sozialen Netzwerken auseinandersetzen. Denn über soziale Vernetzungen verbreiten sich elektronische Newsletter immer häufiger, weil Nutzer sie zunehmend ihrem Bekanntenkreis zugänglich machen. Noch sind diese Multiplikatoren in der Minderheit, doch ihr Anteil steigt: Ein Viertel der europäischen Onliner (25 Prozent) hat laut der Studie Newsletter bereits mit Freunden geteilt oder sie an Bekannte weitergeleitet. Im Jahr 2010 lag dieser Wert erst bei 15 Prozent.

Wenn Nutzer Newsletter im Social Web teilen, kommt es ihnen vor allem auf interessante Inhalte an. Bereits an zweiter Stelle stehen Preisnachlässe und Sonderangebote. So gaben 45 Prozent aller in den fünf europäischen Ländern Befragten an, dass sie einen Newsletter im Social Web geteilt haben, weil Preisnachlässe oder Sonderangebote offeriert wurden. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als dieser Anteil noch bei 36 Prozent lag.

Auch für die Abonnenten-Gewinnung eigenen sich die sozialen Netzwerke. 23 Prozent der befragten europäischen Web-Nutzer haben sich schon einmal für einen Newsletter auf einer Unternehmens-Site auf Facebook eingetragen. In Deutschland ist dies bei 14 Prozent der Befragten der Fall.

E-Mail Marketing Consumer Report 2011 – die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland

Knapp 60 Prozent der Marketing-Entscheider nutzen E-Mail-Marketing. Mit unter den Top 3 Werbeformen sind außerdem Display-Advertising (Bannerwerbung) (48 Prozent) und Social Media (44 Prozent).

Das sind Ergebnisse aus dem dritten Teil der Studienserie „Der Europa?ische Social Media und E-Mail Monitor“, den der E-Mail Marketing Anbieter eCircle heute vorgestellt hat.

Laut der Studie verschickt Großbritannien mit 66 Prozent die meisten Newsletter, gefolgt von Deutschland (60 Prozent) und Frankreich (58 Prozent). Die Italiener bilden mit nur 48 Prozent das Schlusslicht. Die effektivste Form des E-Mail-Marketings sind laut der Untersuchung nach Kundensegmenten ausgesteuerte E-Mails.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEM) sind für den Einzelhandel laut einer Studie der artegic AG die beliebtesten Elemente im Online Marketing-Mix. 73,2 Prozent bzw. 72,4 Prozent der befragten Unternehmen setzen auf SEO bzw. SEM, weitere 20,1 Prozent planen den Einsatz von SEO bzw. SEM (13,3 Prozent).

Als gleichwertiger Dritter im Bunde hat sich E-Mail-Marketing etabliert. Bereits 71,2 Prozent setzen auf Marketing per elektronischer Post. Beim geplanten Einsatz liegt E-Mail-Marketing mit 17,4 Prozent sogar noch vor SEO und SEM.

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