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Studien und Trends

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Am 24.05.2018 löst die neue EU-DSGVO das bisherige Bundesdatenschutzgesetz ab und ändert die Spielregeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten. Entsprechend vorbereitet ist aber nur jedes zehnte Unternehmen – das ergibt eine neue DSGVO-Studie von Absolit Dr. Schwarz Consulting, für die in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Internetwirtschaft 606 mittlere und große Unternehmen befragt wurden.

Während 56 Prozent der Befragten sich mitten in der Anpassung ihrer Prozesse befinden, hatten 27 Prozent zum Zeitpunkt der Befragung (März 2018) noch überhaupt nicht angefangen. In der Pharmabranche liegt dieser Wert sogar bei 48 Prozent. Selbst von den 71 Unternehmen, welche sich rechtlich auf der sicheren Seite sehen, erfüllt nicht einmal die Hälfte auch wirklich alle Anforderungen. “Viele Unternehmen haben die Vorgaben der DSGVO bislang offenbar nur halbherzig umgesetzt”, bemängelt Studienautor Torsten Schwarz. “Angesichts der kurzen Zeit, die bis zum 25. Mai noch verbleibt, gehört das Thema in der Agenda nun nach ganz oben.”

Im vergangenen Jahr ist die Anzahl versendeter und empfangener E-Mails in Deutschland auf ein neues Rekordhoch von 771 Milliarden E-Mails gestiegen. Das sind 145 Milliarden mehr als 2016 und ein Plus von 23%. Damit wird die Wachstumsrate von 15% in 2016 deutlich übertroffen.

Dies zeigt eine Auswertung von Web.de und GMX. Für das laufende Jahr wird eine Fortsetzung des starken Wachstums erwartet.  Die Analyse zeigt, dass die E-Mail verstärkt von Unternehmen als Direktkanal zur Kundenansprache genutzt wurde. Die meisten E-Mails erhielten die Deutschen von Newsletter-Anbietern, gefolgt von Online-Shops und sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Twitter und Xing.

2016 ist das E-Mail-Volumen in Deutschland auf ein neues Rekordhoch von 625,8 Milliarden angestiegen – ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit hat sich die Anzahl der E-Mails seit 2010 verdoppelt. Das geht aus einer Analyse der beiden E-Mail-Anbieter Web.de und GMX hervor. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass sich der  Trend zur E-Mail auch 2017 fortsetzen wird.