Sponsored Links, also Textanzeigen in Suchmaschinen, zählen zu den effektivsten Werbeformen im Internet. Haben Sie schon einmal daran gedacht, mit Google AdWords die Anzahl Ihrer E-Mail-Adressen zu erhöhen? Ich habe einige Tipps für die Abonnentengenerierung mit Google AdWords zusammengestellt.

Conversion Tracking verwenden

Google AdWords bietet eine Erfolgskontrolle mittels Conversion Tracking an. Hierfür binden Sie einen Tracking-Code auf der Bestätigungsseite der Landing Page ein und können anschließend im Kampagnenmanagement die Anzahl der Conversions (in diesem Fall also die Anzahl der Newsletter-Abonnenten) auswerten. Auf diesem Weg können Sie genau überprüfen, mit welchen Keywords Sie nicht nur Klicks, sondern auch E-Mail-Adressen generieren.

Erstellen Sie eine Landing Page

Legen Sie für Ihre AdWords-Kampagne eine gesonderte Seite für die Adressengenerierung an. Diese Landing Page sollte auf alle überflüssigen Elemente verzichten und ausschließlich das Ziel verfolgen, die E-Mailadresse des Besuchers zu erhalten. Typischerweise enthält eine Landing Page für die Adressengenerierung folgende Elemente:

  • Unternehmenslogo
  • Text mit den wesentlichen Vorteilen des Newsletters
  • Link zur letzten Newsletter-Ausgabe
  • (Kurzes) Anmeldeformular
  • Call to Action
  • Link zur Datenschutzrichtlinie und zum Impressum

Beachten Sie bei der Gestaltung der Landing Page auch die Richtlinien von Google. Weitere Tipps für erfolgreiche Landing Pages finden Sie in dem Artikel “Weiche Landung: Mit Landing Pages aus Besuchern Kunden machen“.

Content-Netzwerk testen

Google bietet neben den keyword-bezogenen Anzeigen auch die Schaltung von website-bezogenen Anzeigen an. Mit website-bezogenen Kampagnen können Sie Anzeigen auf Websites schalten, die an dem AdSense-Programm von Google teilnehmen. Die Abrechnung erfolgt bei dieser Variante jedoch nicht auf Klick, sondern auf TKP-Basis. Sie können also definieren, welchen Betrag Sie maximal für 1000 Anzeigeneinblendungen bereit sind zu zahlen.

Anzeigentexte optimieren

Schalten Sie verschiedene Versionen Ihrer Anzeigen und analysieren Sie, welche Version die besseren Werte erzielt. Häufig haben schon kleine Textänderungen einen großen Einfluss auf die Klickrate. Grundsätzlich sollten beim Texten der Anzeigen folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Erstellen Sie für alle wichtigen Suchbegriffe eigene Anzeigen und verwenden Sie den Suchbegriff im Anzeigentext – insbesondere im Anzeigentitel. Google stellt das entsprechende Wort anschließend in der Anzeige fett dar, d.h. die Anzeige wird optisch hervorgehoben.
  • Formulieren Sie eine klare Handlungsaufforderung, wie beispielsweise „Jetzt kostenlosen Newsletter mit Tipps für …. abonnieren“.
  • Auch für das Texten von Anzeigen müssen die redaktionellen Richtlinien von Google beachtet werden – andernfalls besteht die Gefahr, dass Ihre Anzeige von Google deaktiviert wird.
Author

Nico Zorn ist Partner bei der CRM- und E-Mail-Marketing-Agentur Saphiron GmH, die ihre Kunden bei dem Auf- und Ausbau profitabler Kundenbeziehungen unterstützt. Zorn ist seit 1999 in der digitalen Wirtschaft tätig und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen E-Mail-Marketing, CRM und Loyalty. Mehr über den Autor

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