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2016 ist das E-Mail-Volumen in Deutschland auf ein neues Rekordhoch von 625,8 Milliarden angestiegen – ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit hat sich die Anzahl der E-Mails seit 2010 verdoppelt. Das geht aus einer Analyse der beiden E-Mail-Anbieter Web.de und GMX hervor. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass sich der  Trend zur E-Mail auch 2017 fortsetzen wird.

Mapp Digital (die neue Marke ist aus dem digital Marketing / E-Mail Marketing-Bereich von Teradata hervorgegangen) hat kürzlich die Studie “Digitale Kundenkommunikation in Deutschland 2016” vorgestellt. Im Rahmen der Studie wurden die Aktivitäten von 50 führenden deutschen E-Commerce-Unternehmen in den Kanälen E-Mail, Mobile Apps und Social Media vier Wochen lang unter die Lupe genommen.

Die Ergebnisse zeigen auf der einen Seite, dass die großen E-Commerce-Unternehmen in Deutschland die Notwendigkeit von personalisiertem Marketing erkannt haben und die digitalen Kanäle durchaus für ihre Kundenkommunikation nutzen. Andererseits verfolgen die Unternehmen ihre Ziele oft noch nicht konsequent genug und nutzen E-Mail, Social Media und Apps noch nicht optimal.

Email Marketing StudieTotgesagte leben scheinbar wirklich länger: Selbst in Zeiten von WhatsApp und Snapchat ist die E-Mail für 55 Prozent der Deutschen nach wie vor der bevorzugte Weg, um von einer Marke kontaktiert zu werden. Und das am liebsten Mobile: Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) lesen ihre E-Mails regelmäßig auf dem Smartphone. Dies ist das Ergebnis einer Adobe Studie, für die europaweit mehr als 3.000 Konsumenten befragt wurden.

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Allen Abgesängen zum Trotz: Die E-Mail gehört nach wie vor zu den beliebtesten Kommunikationsinstrumenten und zu den effektivsten Kanälen im digitalen Marketing. Aber zumindest die Generation der “Millennials” kann mit E-Mail Marketing kaum noch erreicht werden – oder?

Bei einem Blick auf die aktuelle Studie “Marketing to Millennials 2016” des Marketing-Dienstleisters Fluent ergibt sich ein anderes Bild. Laut der Analyse haben Marketing-Mails bei 63% der 18-34-Jährigen Verbraucher in den USA meistens oder immer Auswirkungen auf ihre Kaufentscheidungen. Bei den Verbrauchern über 35 Jahren liegt der Wert hingegen nur bei 16%.

Verbraucher haben – insbesondere in der Vorweihnachtszeit – mit einer immensen Anzahl an Marketing E-Mails im Posteingang zu kämpfen und schenken deshalb den einzelnen Mailings immer weniger Aufmerksamkeit. Das zumindest ist ein verbreiteter Mythos – aber entspricht diese Vorstellung überhaupt der Realität?

Zumindest die Ergebnisse des State of the Inbox Reports von Return Path aus dem letzten Quartal 2014 zeichnen ein anderes Bild.

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