Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass die Übermittlung von personenbezogenen Daten wie E-Mail-Adressen an US-Dienstleister datenschutzrechtlich höchst problematisch ist (siehe hierzu auch “MailChimp datenschutzkonform einsetzen: Muster und Checklisten”). Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen (oder vielmehr Verwerfungen) in den USA dürfte das Thema noch einmal an Brisanz gewinnen. Der ehemalige Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar analysiert hierzu auf Heise.de:

Die amerikanischen Technologie-Giganten Google, Facebook, Microsoft, Twitter und Amazon werden womöglich zu den ersten Opfer der von Präsident Trump verfolgten “America First“- Politik gehören, denn sie übermitteln personenbezogene Daten aus Europa in die USA auf Basis des sogenannten “Privacy Shield”. Dabei handelt es sich um ein zwischen der Europäischen Kommission und der US-Regierung ausgehandeltes Abkommen zum Datenschutz.

Heise.de: Analyse: Amerika mauert sich ein – Privacy Shield vor dem Aus?

Die Problematik ist dabei natürlich nicht auf den eingangs erwähnten Anbieter Mailchimp beschränkt. Vielmehr sind alle (Marketing-) Technologieanbieter betroffen, die ihre Rechenzentren in den USA betreiben oder Webservices wie Amazon EC2 nutzen.

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Nico Zorn ist Partner bei der CRM- und E-Mail-Marketing-Agentur Saphiron GmH, die ihre Kunden bei dem Auf- und Ausbau profitabler Kundenbeziehungen unterstützt. Zorn ist seit 1999 in der digitalen Wirtschaft tätig und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen E-Mail-Marketing, CRM und Loyalty. Mehr über den Autor

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