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CRM-Expertin Olga WalterOlga Walter hat bis Mitte 2015 das CRM bei windeln.de mit aufgebaut und lehrte an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg die Schwerpunkte CRM, E-Mail-Marketing und E-Commerce. Nun ist sie als CRM Specialist freiberuflich, beziehungsweise beratend für verschiedene Online-Unternehmen tätig.

Im Januar diesen Jahres ist ihr Buch „CRM für Online-Shops“ (unsere Rezension) im mitp Verlag erschienen. Für das EmailMarketingBlog hat Olga Walter Fragen rund um das Thema Customer-Relationship-Management beantwortet.

Frau Walter, in vielen Unternehmen wird CRM noch immer als primär technische Herausforderung verstanden: Sobald ein passendes CRM-System implementiert wurde, wird sich der Erfolg mehr oder weniger von alleine einstellen – so die Annahme.

In Ihrem Buch betonen Sie, dass eine ausgezeichnete CRM-Software nicht automatisch zu ausgezeichneten CRM-Marketern führt. Wie sollten Unternehmen vorgehen, um CRM erfolgreich zu implementieren? Welche Fragen sollten vor der Evaluierung der technischen Infrastruktur beantwortet werden?

Rechtslage im Email Marketing - InterviewDr. Martin Schirmbacher ist Fachanwalt für IT-Recht bei HÄRTING Rechtsanwälte und berät seit Jahren viele Unternehmen in Rechtsfragen zum E-Commerce.

Im mitp-Verlag ist sein an Nichtjuristen gerichtetes Buch „Online Marketing und Recht“ erschienen und unter @mschirmbacher twittert und kommentiert er aktuelle Urteile und juristische Entwicklungen im Online-Marketing.

Für das EmailMarketingBlog hat Dr. Schirmbacher Fragen zur aktuellen Rechtslage im E-Mail Marketing beantwortet.

René Kulka ist als Email Marketing Evangelist für die Berliner Optivo GmbH in Berlin tätig und Mitautor des Unternehmensblogs Optivo Campfire. Im vergangenen Jahr hat er das Fachbuch „E-Mail-Marketing: Das umfassende Praxis-Handbuch“ veröffentlicht (meine Buchbesprechung).

Vor seiner Tätigkeit bei Optivo war René E-Mail- und Affiliate-Marketingmanager bei einer Direktmarketing-Agentur in Essen. Ich habe mich mit ihm über aktuelle Entwicklungen und Best Practices im E-Mail Marketing unterhalten.

René, Du beschäftigst Dich seit vielen Jahren mit dem Thema E-Mail Marketing. Was hat sich Deiner Meinung nach in den letzten fünf Jahren verändert?

René Kulka: Da lässt sich unheimlich viel aufzählen, das Nutzerverhalten und der Online-bereich ändern bzw. entwickeln sich ja ständig weiter. Das betrifft auch die E-Mail.

So gehören soziale Netzwerke und das mobile Internet heute zu Alltag. Aus Marketing-Sicht ergeben sich daraus neue Chancen, aber auch Herausforderungen. Man denke nur mal an die Möglichkeiten von Facebook Connect und den Social Graph zur einfachen und schnellen Datengewinnung, an genaueste Twitter-Zielgruppen fürs Retargeting, an die zunehmende Verzahnung von der Google Suche mit Gmail und vieles andere mehr. Zugleich ist aber etwa das E-Mail-HTML nicht einfacher geworden: Zu den kaum vermeidbaren Darstellungsproblemen im Postfach gesellt sich die Herausforderung, auf den unterschiedlichsten Smartphones visuell zu überzeugen und bedienerfreundlich zu bleiben.

Für die Fachzeitschrift Webselling habe ich kürzlich einige Fragen rund um das Thema Persuasive E-Mail Marketing beantwortet. Nachfolgend finden Sie das vollständige Interview.

Webselling: Herr Zorn, Sie sind als Berater auf die Bereiche Online-Marketing und E-Commerce spezialisiert und beschäftigen sich auch mit dem Thema Persuasive E-Mail-Marketing. Was ist damit gemeint?

Nico Zorn: Die Bezeichnung ist abgeleitet von der Persuasiven Kommunikation. Deren Grundlagen werden schon seit längerer Zeit im Marketing erfolgreich angewendet. Studien belegen, dass 95 Prozent unserer Gedanken und Emotionen unbewusst stattfinden.

Das Persuasive Marketing nutzt die Erkenntnisse der Psychologie, um die Kunden zu beeinflussen und somit Kaufentscheidungen auszulösen. Das ist längst Standard im Marketing. Doch es ist noch nicht üblich, auch Persuasives E-Mail-Marketing zu entwickeln und gezielt einzusetzen. Dabei geht es darum, die bewährten Methoden auch konsequent für Mailings zu verwenden.