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Persuasive E-Mail Marketing

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Reziprozitätsprinzip im Online-MarketingEs müssen nicht immer Rabattaktionen sein: Mit psychologischen Beeinflussungstechniken, wie dem Prinzip der sozialen Bewährtheit oder dem Storytelling, können Kunden aktiviert und Verkäufe stimuliert werden.

Das Reziprozitätsprinzip stellt eine weitere spannende Option dar: Reziprozität beschreibt die Gegenseitigkeit im sozialen Austausch – Menschen, die etwas erhalten, sind motiviert dafür eine Gegenleistung zu erbringen. Laut Howard Paul Becker, Autor des 1956 erschienen Buchs “Man in Reciprocity”, lässt sich das Prinzip nutzen, um Beziehungen vorherzusagen. Für Becker ist Reziprozität sogar eine Bedinung des Menschenwerdens selbst:

“Man becomes human in reciprocity” [1]

Persuasive E-Mail Marketing: StorytellingWie kann es gelingen, in Zeiten von überfüllten Posteingängen die Aufmerksamkeit der Empfänger auf die eigenen Mailings zu lenken? Wie können Kunden und Interessenten – jenseits von Gutscheinen und SALE-Aktionen – aktiviert werden?

In dem ersten Teil der Artikelserie “Persuasive E-Marketing” habe ich aufgezeigt, wie Sie das Prinzip der sozialen Bewährtheit in Ihren Mailings einsetzen können (“Wie Sie den Social Proof im E-Mail Marketing nutzen”). Eine weitere Option: Erzählen Sie Geschichten!

Storytelling: Mit Geschichten den Kunden emotional aktivieren

“Every great love starts with a great story…”
(Nicholas Sparks, Autor)

Habe ich Ihnen schon erzählt, wie ich kürzlich in einem alten, urigen Brauhaus in München ein leckeres, kühles Bier genossen habe? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie just in diesem Moment Durst bekommen – aber warum ist das so? Neurowissenschaftler unterscheiden zwischen dem episodischen Gedächtnis („Was ist im letzten Urlaub passiert?“) und dem Wissensgedächtnis („Der Urlaub hat am 4. Juli begonnen“), wobei das episodische Gedächtnis als das am höchsten entwickelte Gedächtnissystem gilt – das bedeutet: Wir können uns Geschichten wesentlich besser als reine Fakten merken (1).