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Spam

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Spamfilter analysieren längst nicht mehr nur den Inhalt einer E-Mail, sondern zahlreiche weitere Faktoren, wie etwa das Verhalten des Empfängers, die Nutzung von Authentifizierungsmechanismen und die Reputation des Absenders. Ein zentraler Aspekt ist zudem die Beschwerderate: Wenn sich viele Empfänger mit einem Klick auf den Spam-Button in ihrem Webmail-Dienst über einen Absender beschweren (hierfür reicht ein Klick auf den Spam-Button), kann es in der Folge zu erheblichen Zustellungsproblemen kommen.

Das Unternehmen TechnologyAdvice ist im Rahmen einer Befragung der spannenden Frage nachgegangen, warum Nutzer E-Mails als Spam melden.

Viele Internet-Nutzer definieren nicht nur die Viagra- und Casino-Mails als Spam, sondern grundsätzlich sämtliche E-Mails, die uninteressant oder nicht (mehr) erwünscht sind. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie von QInteractive und MarketingSherpa, über die Internet World Business berichtet:

Demzufolge sehen 56 Prozent der E-Mail-Empfänger nicht nur Pillen- und Potenzwerbung als “Spam”, sondern auch Firmenmails, die sie “einfach nicht interessieren”. Auch in Sachen Sendefrequenz sollten sich E-Mail-Marketer der Studie zufolge bescheiden. Denn jeder zweite Befragte gab zu Protokoll, “zu häufige Nachrichten von mir bekannten Unternehmen” zu bekommen.

Internet World Business: Vorsicht beim E-Mail-Marketing

Nachfolgend die Pressemitteilung zur Studie mit den wichtigsten Ergebnissen.

False PositivesDer Versand von unerwünschter E-Mail-Werbung hat in den letzten Monaten erheblich zugenommen. Der US-Filterspezialist Message Labs geht davon aus, dass mittlerweile über die Hälfte aller weltweit versendeten Mails Spam sind. Kein Wunder, dass Internet-Provider ihre Kunden mit Spam-Filtern vor dem unerwünschten Werbemüll schützen. Die Spam-Filter werden jedoch zunehmend auch für seriöse E-Mail Marketer zum Problem, denn teilweise fallen auch erwünschte Newsletter den Filtern zum Opfer (“False Positives”). In den USA werden laut einer Studie des Unternehmens ReturnPath alarmierende 17 Prozent der erwünschten Newsletter geblockt.

Beachtet man als E-Mail-Versender jedoch einige Regeln, kann man den Anteil der “False Positives” deutlich senken.