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Während Händler in den letzten Jahren als Paradebeispiel für jegliche Facetten des E-Mail-Marketings galten, zeigt eine aktuelle Studie von Dr. Torsten Schwarz (Absolit) Mängel im Bereich der Rechtskonformität auf. Nur ein Bruchteil der Händler ist demnach rechtlich auf der sicheren Seite. Für die Studie wurde das E-Mail-Marketing von 449 Händlern aus neun Unterbranchen anhand von bis zu 125 Kriterien analysiert.

Nur jeder zweite E-Mail-Marketing-Manager ist mit den Ergebnissen seiner Arbeit zufrieden – das geht zumindest aus einer Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V hervor.

Die Umfrage, die ausschließlich unter E-Mail-Marketing-Experten durchgeführt wurde, ergab zudem, dass E-Mail-Marketing bei den Unternehmen im Durchschnitt 17 Prozent des Marketing-Budgets ausmacht. Die Untersuchung hält auch Ergebnisse zu den wichtigsten KPI und den größten Herausforderungen bereit. Demnach ist Marketing Automation eine große Herausforderung, aber ebenso das Thema Personal.

Im vergangenen Jahr ist die Anzahl versendeter und empfangener E-Mails in Deutschland auf ein neues Rekordhoch von 771 Milliarden E-Mails gestiegen. Das sind 145 Milliarden mehr als 2016 und ein Plus von 23%. Damit wird die Wachstumsrate von 15% in 2016 deutlich übertroffen.

Dies zeigt eine Auswertung von Web.de und GMX. Für das laufende Jahr wird eine Fortsetzung des starken Wachstums erwartet.  Die Analyse zeigt, dass die E-Mail verstärkt von Unternehmen als Direktkanal zur Kundenansprache genutzt wurde. Die meisten E-Mails erhielten die Deutschen von Newsletter-Anbietern, gefolgt von Online-Shops und sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Twitter und Xing.

Email Marketing StudieTotgesagte leben scheinbar wirklich länger: Selbst in Zeiten von WhatsApp und Snapchat ist die E-Mail für 55 Prozent der Deutschen nach wie vor der bevorzugte Weg, um von einer Marke kontaktiert zu werden. Und das am liebsten Mobile: Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) lesen ihre E-Mails regelmäßig auf dem Smartphone. Dies ist das Ergebnis einer Adobe Studie, für die europaweit mehr als 3.000 Konsumenten befragt wurden.

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Allen Abgesängen zum Trotz: Die E-Mail gehört nach wie vor zu den beliebtesten Kommunikationsinstrumenten und zu den effektivsten Kanälen im digitalen Marketing. Aber zumindest die Generation der “Millennials” kann mit E-Mail Marketing kaum noch erreicht werden – oder?

Bei einem Blick auf die aktuelle Studie “Marketing to Millennials 2016” des Marketing-Dienstleisters Fluent ergibt sich ein anderes Bild. Laut der Analyse haben Marketing-Mails bei 63% der 18-34-Jährigen Verbraucher in den USA meistens oder immer Auswirkungen auf ihre Kaufentscheidungen. Bei den Verbrauchern über 35 Jahren liegt der Wert hingegen nur bei 16%.

Verbraucher haben – insbesondere in der Vorweihnachtszeit – mit einer immensen Anzahl an Marketing E-Mails im Posteingang zu kämpfen und schenken deshalb den einzelnen Mailings immer weniger Aufmerksamkeit. Das zumindest ist ein verbreiteter Mythos – aber entspricht diese Vorstellung überhaupt der Realität?

Zumindest die Ergebnisse des State of the Inbox Reports von Return Path aus dem letzten Quartal 2014 zeichnen ein anderes Bild.

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